5. may 08 - 6. jun 08

"Und dann kam Alex" - mobiles Theaterstück zum Thema Gewalt und Mobbing unter Jugendlichen

Österreich (zu früheren Daten auch in Deutschland)

 

(Probenfoto mit Klaas Malorny)

„Und dann kam Alex“ beschäftigt sich mit der Problematik Gewalt, Mobbing und Bullying unter Kindern und Jugendlichen und wurde in Zusammenarbeit mit Psychologen, Pädagogen sowie dem Bundesverband Mediation e.V. erarbeitet und bietet einen fundierten Beitrag zum Thema Gewaltprävention.



Es handelt sich um eine mobile Produktion, das heißt, die Theatergruppe kommt zu Ihnen und spielt im Klassenzimmer, in der Aula, Turnhalle oder im Theater.

Ein wesentlicher Teil des Stückkonzeptes ist, dass sich die Darsteller im Anschluss an die letzte Spielszene an ihr Publikum wenden und so in eine Diskussion und Nachbereitung überleiten. Wie hätte die Eskalation verhindert werden können? Wer hat „Schuld“?



Zum Stück:

 

 

Ein fiktiver Fall: Der 17-jährige Schüler Alex B. wurde nach eigenen Aussagen über Jahre hinweg von Mitschülern gemobbt und gedemütigt. Um diesen zu imponieren, schlägt er – als Mutprobe – einen wehrlosen älteren Mann. Alex weiß nicht, dass seine „Mutprobe“ gefilmt und per Handy an andere Mitschüler gesendet wurde. Das Video wird von Lehrern der Schule entdeckt. Alex flüchtet, dringt am nächsten Tag bewaffnet in die Schule und will erzwingen, dass die Mitschüler gestehen, ihn gezwungen zu haben, den Mann zu schlagen. Sein Vorhaben misslingt. Nachdem er mehrere Stunden mit einigen Geiseln in einem Klassenraum verbracht hat, beschließt er, sich das Leben zu nehmen. Hier setzt das eigentliche Stück an: Alex beginnt zu erzählen.



In der Art eines Stationendramas führt uns Alex in seine Welt. Eine Welt, die einerseits geprägt ist durch die Suche nach Nähe und Anerkennung, andererseits aber durch Sprachlosigkeit und Ignoranz. In kurzen prägnanten Dialogszenen schildert er die Beziehung zu seinen Eltern, spricht über seine Wünsche und Ängste. Auch andere lässt er zu Wort kommen: eine Jobvermittlerin, die Sekretärin der Schule und zuletzt eine Mitschülerin seiner Klasse.

 

Mehr zum Stück...

 

Kontakt:

Karl Koch
Sophienstr. 12A
D - 10317 Berlin 
+49 30 53216600 
e-mail

 

 

Details finden Sie auf der Website der Theatergruppe: www.ensemble-radiks.de/